Was in der Wäschereiabluft passiert
Flusen als Brandlast
Trockner und Mangeln geben feine Textilfasern ab. Was nicht im Flusensieb bleibt, setzt sich im Kanal ab. Die Schicht wächst mit jeder Schicht, und trockene Flusen brennen leicht.
Feucht und warm
Die Abluft ist feucht und warm. Zusammen mit Flusen und Staub entstehen Beläge, in denen Keime wachsen und Kanäle korrodieren.
Wärmerückgewinnung setzt sich zu
Viele Wäschereien holen die Wärme aus der Abluft zurück, über Kreuzstrom-, Rotations- oder Wasserwärmetauscher. Flusen verstopfen diese Tauscher schnell. Dann sinkt die Ersparnis.
Belastete Wäsche
Gewerbliche Wäschereien waschen Arbeitskleidung aus Industrie und Werkstätten, Klinikwäsche und Putztücher mit Öl oder Lösemitteln. Was davon in die Abluft gelangt, muss dort auch wieder raus.
Passt dazu
So reinigen wir
Vor und nach der Reinigung prüfen wir Lüftung, Filter und Wärmerückgewinnung auf ihre Funktion. Kanäle und Tauscher reinigen wir nass mit Hochdruck. Das Schmutzwasser saugen wir ab und entsorgen es. Defekte Teile reparieren oder tauschen wir nach Absprache. In Betrieben mit Schichtbetrieb arbeiten wir abschnittsweise oder am Wochenende. Am Ende bekommen Sie einen Bericht mit Fotos.
Häufige Fragen
Wie oft sollte die Abluft einer Wäscherei gereinigt werden?
Das hängt von der Wäschemenge und von den Flusensieben ab. Eine Großwäscherei mit Dauerbetrieb braucht kürzere Abstände als ein Waschsalon. Nach der ersten Reinigung sehen wir, wie schnell sich Flusen ansammeln, und schlagen einen Rhythmus vor.
Reinigen Sie auch die Abluft von Waschsalons?
Ja. Auch dort sammeln sich Flusen im Kanal hinter den Trocknern, nur in kleinerem Umfang.
Reicht es nicht, die Flusensiebe sauber zu halten?
Die Siebe fangen einen großen Teil ab, aber nicht alles. Feine Fasern gehen durch und setzen sich weiter hinten im Kanal ab, wo niemand hinsieht.
