Was bei Reinraumlüftung anders ist
Mehrere Filterstufen
Die Luft läuft durch Vorfilter, Feinfilter und am Ende oft durch Schwebstofffilter, die auch kleinste Partikel zurückhalten. Was sich vorher in Gerät und Kanal absetzt, landet früher oder später auf diesen Filtern.
Genau eingestellte Luftführung
Meist strömt die Zuluft von der Decke ein und wird in Bodennähe wieder abgesaugt. Eine zentrale Anlage versorgt oft mehrere Räume. Verschmutzte Bauteile ändern Volumenströme und Druckverhältnisse.
Reinigen, ohne Schmutz zu verteilen
Gelöster Staub wird direkt abgesaugt. Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen zum Raum und zu Ihrer Produktion passen. Die Mittel stimmen wir vorher mit Ihrer Hygiene oder Qualitätssicherung ab.
Welche Regeln gelten
Für die Hygiene von RLT-Anlagen gilt VDI 6022. Für Räume im Gesundheitswesen, etwa OP-Bereiche, kommt DIN 1946-4 hinzu. Industrielle Reinräume werden nach der Normenreihe DIN EN ISO 14644 klassifiziert.
Passt dazu
So planen wir Einsätze
Vor dem ersten Termin gehen wir die Anlage mit Ihnen durch und legen ein Wartungskonzept fest, das zu Ihrem Reinraum passt. Gearbeitet wird, wenn der Raum ohnehin außer Betrieb ist. Die Klassifizierung des Reinraums nach der Reinigung, etwa Partikelmessungen nach ISO 14644, übernimmt Ihr Qualifizierungsdienstleister.
Häufige Fragen
Welche Norm gilt für Reinraumlüftung?
Für die Hygiene der Lüftungsanlage gilt VDI 6022. Im Gesundheitswesen kommt DIN 1946-4 hinzu. Die Reinheitsklassen industrieller Reinräume legt DIN EN ISO 14644 fest.
Messen Sie auch Partikel?
Nein. Partikelmessung und Klassifizierung übernimmt ein Qualifizierungsdienstleister. Wir reinigen die Anlage vorher und dokumentieren, was wir getan haben.
Übernehmen Sie auch OP-Lüftungen?
Das klären wir im Einzelfall mit Haustechnik und Hygienefachkraft. Für OP-Bereiche gelten nach DIN 1946-4 besondere Anforderungen.
